Endless Skies – Luftfahrt in Oklahoma

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Was kaum einer wissen dürfte: Oklahoma spielte schon früh eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Luftfahrt. Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts steuerte der Stunt-Pilot Charles F. Willard eine Curtiss Pusher-Maschine über den Capitol Hill in Oklahoma City, wenn auch nur in wenigen Metern Höhe – und am Ende mit einem Crash (er blieb unverletzt). Eine Replik der Flugmaschine befindet sich heute im Stafford Air & Space Museum in Weatherford.

 

Clyde Cessna war der nächste. Er testete Flugzeug-Prototypen im Cherokee Outlet, nahe dem Salt Plains SP im Nordwesten des Bundesstaats. Am 18.12.1911 ging er erstmals erfolgreich in die Luft, rund 8 km in einer Höhe von 60 m. Im Cherokee Strip Regional Heritage Center in Enid erfährt man mehr dazu.

 

Im Ersten Weltkrieg wurde Oklahoma zum Testfeld von Joseph Bartles, Sohn des gleichnamigen Ölmagnaten. Er rief die „Dewey Aeroplane Company“ ins Leben und ließ fortan Curtiss JN-4D, genannt „Jennies“, produzieren. Im Bartlesville Area History Museum findet man dazu Informationen. Fort Sill wurde 1915 als Geburtsort der Kampfflugzeuge der Army bekannt. Hier wurden die „Jennies“ erstmals zum Training von Piloten eingesetzt. Weltkriegsrelikte aller Art sind im US Army Field Artillery Museum in Fort Sill ausgestellt.

 

1920 wurde dank Stanley Draper der erste Airport in OKC begonnen, 1928 initiierte dann W.G. Skelly den Tulsa Municipal Airport, der zu Zeiten des Ölbooms in den 1930ern zum meistfrequentierten Flughafen in Oklahoma wurde (Tulsa Air and Space Museum). Ebenfalls in Tulsa gründete Öltykoon E.P. Halliburton „Southwest Air Fast Express“ und ein weiterer Flughafen entstand. Als im selben Jahr  Transcontinental Air Transport (TAT), später „TWA“, einen Stopp in Waynoka, im Nordwesten Oklahomas, anbot, kamen sogar Berühmtheiten wie Amelia Earhart oder Will Rogers in die Stadt (Waynoka Air Rail Museum).

 

Wiley Post stellte 1931 mit „Navigator Harold Gatty“ einen ersten Rekord auf: Er flog in acht Tagen und 16 Stunden rund um die Erde. Zwei Jahre später wiederholte er den Flug allein in einer Lockheed 5C Vega, bekannt als „Winnie Mae“, und unterbot seinen eigenen Rekord mit 7 Tagen, 18 Stunden und 49 Minuten. Post war befreundet mit dem Entertainer Will Rogers und mit diesem im Cockpit stürzte er am 15. August in Alaska ab und kamen ums Leben (mehr Infos: https://airandspace.si.edu/stories/editorial/remembering-wiley-post-and-will-rogers). Eine Replik der „Winnie Mae“ hängt übrigens im Oklahoma History Center in der Hauptstadt Oklahoma City. Viele alte Flugzeuge sind schließlich alljährlich anlässlich des Will Rogers & Wiley Post Fly-In in der Will Rogers Birthplace Ranch in Oologah/OK zu erleben. Ausführlich über Rogers (und seine Freundschaft mit Post) geht es im Will Rogers Memorial Museum in Claremore an der Historic Route 66.

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